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Deutschland

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG
alte historische Wertpapiere und Aktien

BBS

BBS


Standort Schiltach/Schwarzwald
BBS
Bestellnr.: DM33p
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Die BBS produziert Leichtmetallräder und -felgen. BBS gilt in der Branche als Pionier des Rotationswalzens. Das Unternehmen war im Besitz der Familien Baumgartner (62,50%), Braungart (20,80%) und Ono (16,70%). Im Februar 2007 meldete BBS Insolvenz an. Gegründet wurde das Unternehmen 1970 von Heinrich Baumgartner und Klaus Brand.
Verwendet werden BBS-Räder hauptsächlich beim Tuning von Straßenfahrzeugen und im Motorsport, unter anderem bei der Formel 1, außerdem gewann der Erstausrüsteranteil in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. BBS beschäftigte zuletzt ca. 1.200 Mitarbeiter (davon rund 650 festangestellte und 180 freie Mitarbeiter in Deutschland an den Standorten Schiltach-Hinterlehengericht und Herbolzheim). Am 1. August 2007 wurden die beiden Fabriken der BBS Kraftfahrzeugtechnik AG, das Motorsportdepartment BBS Motorsport & Engineering GmbH, die BBS Tochtergesellschaft in Nordamerika sowie die Markenrechte an die belgische Industrieholding "Punch International NV" verkauft. Am 6. August eröffnete das Unternehmen den Geschäftsbetrieb der aus den alten Firmenteilen entstandenen neuen BBS International GmbH.
Die Geschichte der BBS Kraftfahrzuegtechnik AG
1970 Heinrich Baumgartner and Klaus Brand gründen eine kleine Fabrik für die Herstellung von Kunststoffteilen für Autos in Schiltach. Die Anfangsbuchstaben der beiden Namen sowie die der Stadt Schiltach ergaben den Firmennamen BBS.
1972 Ein neues 3-Teile Rennrad wird hergestellt - das Geschäft boomt nun
1976 Mit der Einrichtung einer französischen Zweigstelle begann der Einstieg in das Internationale Geschäft.
1983 Das "3-Teile Rad" wird nun auch für normale Autos hergestellt. Die "BBS of America" und die "BBS Japan Ltd." werden gegründet.
1987 Das Unternehmen ist nun keine GmbH & Co.KG mehr, sondern eine AG
1990 Der Umsatz beträgt 200 Mio DM
1994 Dieses Jahr wird das erfolgreichste Jahr im BBS-Motorsport. Alle gewinnen mit BBS-Felkgen und Rädern: Formul1, American Indy Car Series, Deutsche Touring Championship und der ADAC Touring Cup
1997 In der Formul starten 5 Teams mit 10 Boliden auf BBS-Rädern
1999 Umfirmierung der Doornkaat AG in "NORDAG Immobilien AG"
1996 In Herbolzheim/Freiburg wird eine weitere Produktionsstätte gebaut
2001 Die neue Fabrik in Herbolzheim/Freiburg ist fertig
2004 Eine neue Technologie für Räder wird eingeführt: Air Inside Technology mit Hohlräumen zur Gewichtsreduktion und besseren Stabilität
2005 Ralley Paris-Dakar: BMW X3 wird versuchsweise mit den BBS Leichtmetallrädern ausgerüstet
2006 Im August verkündet BBS, daß auf grund des stark gestiegenen Aluminiumpreises ein großer Gewinnrückgang eintreten wird
2007 Einer Gewinnwarnung vom 17. Januar 2007 zufolge, war 2006 trotz eines auf etwa 200 Millionen Euro gestiegenen Umsatzes der Fehlbetrag „über den einstelligen Millionenbetrag“ des Jahres 2005 hinausgegangen.
Der frühere baden-württembergische Wirtschaftsminister Walter Döring (FDP) sollte im Aufsichtsrat wieder Schwung in das Unternehmen bringen. Am 6. Februar 2007 gab das Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit bekannt. Im März 2007 teilte Insolvenzverwalter Wellensiek mit, dass es bereits mehr als 30 Kaufinteressenten für die Firma gebe. Anfang April erklärte er, dass mit den wichtigsten Auftraggebern Vereinbarungen über einen Fortbestand der Geschäftsbeziehungen erzielt worden seien und die Produktion in vollem Umfang weiterlaufe.
Am 6. August 2007 eröffnete "Punch International NV" den Geschäftsbetrieb der "BBS International GmbH". Dabei wurde mitgeteilt, dass die Standorte in Deutschland erhalten blieben. Man werde sich künftig wieder verstärkt dem profitablen Premiumsegment widmen und deshalb nicht mehr die komplette Produktpalette fortführen, die in den vergangenen Jahren ins mittlere Preissegment mit geringeren Margen hinein erweitert worden war.

Testfahrt Paris-Dakar

Immer noch: manuelle Endbearbeitung

BBS Leichtmetallfelge

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Produktion
Begriff "Leichtmetall": Als Leichtmetalle werden allgemein Metalle und ihre Legierungen bezeichnet, deren Dichte unter 4,5 g/cm3 liegt. Alle anderen Metalle sind Schwermetalle. Im technischen Bereich werden lediglich Aluminium, Magnesium und Titan zu den Leichtmetallen gezählt, weil nur diese als metallische Werkstoffe bearbeitet werden können.
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