Die Entwicklung der Bank wurde besonders durch die Erlaubnis zur Ausgabe
eigener Banknoten gefördert, aber auch durch die Filialen in Bombay und
Madras. Die Bank gehörte 80% Privatinvestoren und 20% der Regierung.
Hauptaufgabe der Bank war Geldwechsel, das Einrichten von Bargeldkonten und
die Ausgabe von Banknoten. Kredite wurden anfänglich kaum ausgegeben und wenn, dann
musste die Rückzahlung innerhalb von 3 Monaten erfolgen. Der Kreditzins war auf
maximal 12% begrenzt. Später konnte auf Alles Kredit erhalten werden:
Opium, Indigo, Salz, Baumwolle etc. Verboten war es aber Kredite auf Grundstücke
oder Häuser auszugeben.
|

Mit dem "Paper Currency Act of 1861" änderten sich die Geschäftsfelder der Bank.
Ab dem 1. März 1862 durfte die Bank keine eigenen Banknoten mehr ausgeben - nur noch
die indische Regierung. 1876 hatte die Bank of Bengal 18 Niederlassungen.
|