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Heidelberger Strassen- und Bergbahn AG
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![]() Der Kontrollbeamte "Mang" Und plötzlich war Mang im Vorstand der Gesellschaft! - Vetternwirtschaft? ![]() Strassenbahn- und Bergbahnwagen im Zuge der Zeit |
Die Pferdebahn wurde bald zu klein. Mit der Entdeckung und Einführung der
Elektrizität durch Edison und Siemens und der Ausrüstung mit Strassenbeleuchtungen
mit Strom anstelle von Gas, wurde auch die Elektrifizierung des städtischen Verkehrs
wirtschaftlich. Schon 1895 gab es Überlegungen eine elektrische Straßenbahn
anstelle der Pferdebahn in Heidelberg zu bauen. Der Beschluss des Stadtrates von 1898, die bestehende Bahn zu elektrifizieren, fand allerdings nicht die Zustimmung der Gesellschaft - schließlich kostete das Geld. Die Stadt Heidelberg musste daher 75% des Aktienkapitals erwerben um die Elektrifizierung durchführen zu können. 1901 wurde dann beschlossen, die Pferdebahn abzuschaffen und die Strecken zu elektrifizieren. |
| Am 16.03.1902 liefen die ersten elektrischen Motorwagen. Die allgemeine wirtschaftliche
Lage nach dem Weltkrieg I und die danach kommende Weltwirtschaftskrise
brachte fast das Aus der Gesellschaft. Am 24.07.1923 gingen deshalb alle
Liegenschaften etc. auf die HSB über.
Während des Weltkrieges II musste der Betrieb wegen Personalmangels zeitweise
eingestellt werden. Am 29.03.1945 marschierten die amerikanischen Truppen in
Heidelberg ein und der Betrieb der HSB wurde ausgesetzt. Die darauffolgenden Jahre und der wirtschafrtliche Boom brachte den Durchbruch für den Individualverkehr mit Autos und Motorrädern. Strecken mußten stillgelegt und abgebaut werrden. Busse übernahmen nun den Transport. 1982 fasste die Stadt Heidelberg den Beschluss, dass „der Schienenverkehr als unverzichtbarer Bestandteil des Nahverkehrs in Heidelberg erhalten bleibt“. Die „Heidelberger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe GmbH (HVV)“ wurden gegründet und der HSB wurde deren Bestandteil. 1989 wurde der Verkehrsverbund Rhein-Neckar gegründet. Die HSB brachte hierzu einen Teil ihres Wagenparks, sowie ihre Anteile an der Zentralwerkstatt ein. Die Konzessionen sowie die Infrastruktur verblieben bei der HSB. |
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![]() Die Heidelberger Bergbahn zum Königsstuhl |
Das Heidelberger Schloss, die Molkekur und der Königsstuhl waren für Kurgäste immer schon interessant. Der Schweizer Ingenieurs Riggenbach erfand 1870 die Zahnradlokomotive und die Zahnleitern. Damit konnte die Bahn nun auch steile Höhe befahren. Es wurde eine kombinierte Zahnrad-Drahtseilbahn gebaut. Am 30.03.1890 wurde die zunächst dampfbetriebene Bahn auf den Molkekur eröffnet. Die Bahnstrecke war 489 m lang und hatte eine maximale Steigung von 43%. Am 01.07.1907 war der Königsstuhl auch erschlossen. |
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