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Lahmeyer - der Kraftwerksbauer
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| Am 2. Februar 1966 erfolgte die Gründung des Unternehmens. Lahmeyer International GmbH (LI) in Frankfurt am Main. Hervorgegangen ist LI aus der ehemaligen Ingenieurabteilung der Lahmeyer AG. Das Geschäftsziel war damals noch eingeschränkt: Leistungen als Beratende Ingenieure bei Auslandsprojekten | Die Lahmeyer AG selbst fusionierte 1997 mit der
RWE Tocher Rheinelektra. Der
Energiebereich wurde ausgelagert in die “AG für Energiewirtschaft”. In 2000 erfolgte die vollständige Fusion mit RWE. Es besteht eine 55 % Beteiligung an der Lahmeyer International. |
| 1969 kamen zu den Vertretungen in Argentinien, Griechenland und Taiwan Vertretungen
in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru. Es werden erste Überlegungen zur Gründung
einer eigenen Gesellschaft in Argentinien angestellt, um eine bedeutende Steigerung der
Geschäftsmöglichkeiten zu erreichen. 1971 fielen schon 80% der Projektarbeiten auf die Planung konkreter Anlagen und die zugehörige Bauüberwachung, 20 % auf General- und Regionalplanungen. 1978 werden die Lahmeyer Ingenieur GmbH, die ihren Schwerpunkt im Inland hatte und Lahmeyer International GmbH zusammengeführt. Das Ziel sind Ingenieuraufgaben im In- und Ausland. Die Schwerpunkte sind die Bereiche Energie, Wasser und Verkehr. |
![]() Mornos Damm/Griechenland |
1986 erwirbt LI die Mehrheitsbeteiligung an der Harald Meyer VDI GmbH, mit den Arbeitsgebieten Anlagenbau, Betriebstechnik, Hoch- und Industriebau. Mit der RWE AG wird die UCI-Utility Consultants International GmbH gegründet, deren Geschäftsziel die Betriebsberatung von Versorgungsunternehmen ist. LI ergänzt seine Arbeitsgebiete um die Umwelttechnik und den Hoch- und Industriebau |
![]() HKW Leipzig Nord |
![]() Kolumbien BOO-Kraftwerk Termobaranquilla |
Hier finden Sie die DM-Aktien von "Lahmeyer" |
| Nach der Wiedervereinigung Deutschlands beginnt der Ausbau
der Infrastruktur in den neuen Bundesländern und in Berlin. LI beteiligt sich an drei
Ingenieurgesellschaften: EIBS GmbH, Dresden, mit dem Schwerpunkt Verkehrsplanung und
Verkehrstechnik, Straßen- und Brückenplanung; HPI GmbH, Erfurt, deren Tätigkeiten vor
allem im Bereich Wasserbau und Wasserwirtschaft liegen; und IPRO GmbH, Dresden, die
sich mit Stadt- und Regionalplanung, Hochbau, Industrie- und Gewerbebau sowie
Sanierung historischer Bauwerke beschäftigt. Lahmeyer International erhält knapp 12 Prozent der weltweiten Kraftwerksaufträge von 80.000 Megawatt und erreicht damit eine Spitzenposition bei Ingenieurprojekten im Energiesektor. Nach einer Studie des US-Unternehmens McCoy Power Studies hat Lahmeyer International in Konkurrenz zu 86 Mitbewerbern Aufträge in 15 Ländern gewonnen, die einen Anteil von 11,9% der weltweit beauftragten Kraftwerkskapazitäten von thermischen und Wasserkraftanlagen entsprechen. Lahmeyer International kann sich somit gegen den Trend stellen, denn der Weltmarkt, auf der Basis der beauftragten elektrischen Kraftwerksleistung, ist um über 26% zurück gegangen |
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