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Antiquariat alte historische Aktien
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Die MAN-Gruppe - Nutzfahrzeuge und Machinenbau
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![]() MAN Gruppe Bestell-NR.: DM190 ![]() MAN Gruppe Bestell-NR.: DM192 ![]() Johann Friedrich Klett Gründer der "Klett & Comp." in Nürnberg ![]() Ab 1841 gab es einen Betriebsarzt ![]() Paul Reusch übernimmt die durch den Weltkrieg I geschwächte MAN ![]() 1920 wird in DenHaag die "Ferrostahl" gegründet. Ab 1925 gehört diese ganz der GHH. ![]() 1955 wird in München das Werk für Nutzfahrzeuge eröffnet. ![]() 1887 wird die erste deutsche Stahlbrücke in Freivorbau mit einer Stützweite von 170 m und einer Höhe von 108 m gebaut. |
1281 | Die Einwohner von "Bievanc" kommen zum Pfarrverband "Stoerkerotha". |
| 1338 | Sterkrade kommt unter die Landeshoheit Kleve. | |
| 1701 | Sterkerade geht in den Besitz von Preussen über.. | |
| 1758 | Die Eisenhütte "St.Antony" in Oberhausen wird eingeweiht - das erste schwerindustrielle Unternehmen im Ruhrgebiet. | |
| 1781 | Die Genehmigung zum Bau der Eisenhütte "Gute Hoffnung" wird erteilt. | |
| 1782 | ![]() Die Hütte "Gute Hoffnung" in Oberhausen geht in Betrieb |
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| 1787 | die Firma liefert Schienen für den "Rauendahler Kohlenweg", die erste mit Pferden getriebene Eisenbahn in Deutschland. | |
| 1806 | Herzog Murrat errichtet das Grossherzogtum Berg, deshalb wird Sterkrade französisch.. | |
| 1808 | Die Hütten "St.Antony","Gute Hoffnung", "Neue Essen" schliessen sich zur Hüttengemeinschaft und Handlung Jacobi zusammen. Besitzer waren nun: Jacobi, Haniel, Huyssen | |
| 1810 | die "offene Handelsgesellschaft Gutehoffnungshütte" wird gegründet. | |
| 1814 | Die erste Dampfmaschine wird geliefert. | |
| 1815 | Sterkrade wird wieder preussisch | |
| 1839 | Die erste Lokomotive wird geliefert | |
| 1840 | in Augsburg wird die Sander`sche Maschinenfabrik gegründet. | |
| 1841 | Gründung der Firma "Klett & Comp." in Nürnberg. | |
| 1842 | Die älteste Sparkasse im Ruhrgebiet, die Werkssparkasse bei der Gutehoffnungshütte wird gegründet. | |
| 1844 | Die Sander`sche Maschinenfabrik wird in Reichenbach`sche umbenannt. | |
| 1845 | Die erste Buchdruck-Schnellpresse wird geliefert. | |
| 1857 | Umbenennung der Reichenbach`schen in "Maschinenfabrik Augsburg AG". | |
| 1873 | Der erste Kühlschrank "System Linde" wird hergestellt. "Klett&Comp." wird umbenannt in "Maschinenbau AG", die oben genannten Hütten heissen nun "Gutehoffnungshütte". In Nürnberg gründet Johannes Renk eine Mechanische Werkstatt. |
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| 1875 | Rudolf Diesel baut den ersten Dieselmotor der Welt. | |
| 1889 | Die Trinkwasserversorgung erfolgt nun durch Rohrleitungen | |
| 1893 | MAN wird zur Wiege des Dieselmotors | |
| 1897 | Es gibt im Hotel "Rheinischer Hof" den ersten Fernsprecher in Sterkrade | |
| 1898 | Zusammenschluss der Nürnberger und Augsburger Firmen zur "Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg" | |
| 1901 | In 276 m Tiefe wird Kohle gefunden | |
| 1903 | Die erste Kohle wird gefördert | |
| 1908 | Umbenennung in M.A.N = Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg | |
| 1900 | Dampfturbinen werden hergestellt | |
| 1903 | Nun werden auch LKW produziert | |
| 1918 | Nach dem Weltkrieg I gehen wichtige Auslandsniederlassungen und Patente verloren. Ausserdem bauen die Siegermächte Produktionsanlagen ab. |
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| 1920 | M.A.N wird an die GHH angegliedert | |
| 1924 | Die Deggendorfer Werft wird gegründet und fusioniert mit GHH. | |
| 1930 | die niederländische Ferrostaal wird durch die GHH übernommen. | |
| 1945 | alle Auslandsniederlassungen gehen verloren; die Alliierten kontrollieren die GHH. | |
| 1950 | Die GHH wird neu geordnet durch Ausgleiderung der Hüttenwerke Oberhausen, der Bergbau AG "Neue Hoffnung" und Namensänderung in "Gutehoffnungshütte Aktienverein". | |
| 1955 | Eröffnung des M.A.N.-LKW Werkes in München. | |
| 1969 | GHH wird Tocher der MAN | |
| 1971 | Beteiligung am Raumfahrtprojekt "Trägerrakete ARIANE" | |
| 1972 | Übernahme der Automobilwerke "Büssing" in Braunschweig. | |
| 1973 | Inbetriebnahme der weltweit ersten Helium-Gasturbine im Heizkraftwerk Sterkrade der GHH. | |
| 1979 | Fusionierung der "Roland Offsetmaschinenfabrik Faber & Schleicher" zu MAN-Roland. | |
| 1980 | Die dänische B&W Diesel wird erworben. Die GHH ist nun der "MAN Unternehmensbereich GHH Sterkrade" | |
| 1984 | Das erste Retortenbaby des Ruhrgebietes wird in Sterkrade geboren. | |
| 1997 | Übernahme der Borsig-Aktivitäten | |
| 2000 | "MAN Turbo" wird gegründet. | |
| 2005 | Die bisherigen Großaktionäre Allianz, Commerzbank und Münchner Rück verkaufen ihre ca. 25% Firmenanteil an internationale Investoren. MAN hat nun 100% Freefloat an der Börse. | |
| 2006 | Der Druckmaschinenhersteller "MAN-Roland" wird verkauft. Die "MAN-Gruppe" konzentriert sich ganz auf "Transport-related Engineering". |
![]() ![]() 1903 gründet Heinrich Büssing eine Fabrik für Motorfahrzeuge Der "Büssing-Löwe" gehört auch heute noch zu den MAN-Nutzfahrzeugen |
![]() Starliner NEOPLAN neue Busserie ![]() Der "Büssing"-Löwe |
![]() Zweiachs-Sattelzug ![]() 1898-1902 = die Wuppertaler Schwebebahn wird gebaut. |
![]() Roland Bogenmaschine ![]() 1924, erster Diesel-LKW der Welt |
![]() grossformatiger Illustrationsdruck hier ist MAN ROLAND Marktführer |
![]() Containerschiff mit 93.360 PS Motor weltweitgrösster Motor |
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| Die Stahlindustrie war einmal das Rückrat der deutschen Industrie und das Ruhrgebiet mit den Kohlezechen und Stahlwerken der Nabel Deutschlands. Aber das ist vorbei, Stahlwerke und Zechen mussten schliessen. Die Städte konnten endlich aufatmen und es ist wunderschön heute durch die Ruhrgebietsstädte zu laufen. Es gab auch ein Datum - der 19.12.1997 - an dem wurden die Lichter in der langen Geschichte der Stahlproduktion ausgedreht. | ||
| In der Mitte des 18-Jhd. stellte Freiherr Franz von Wenge (Domherr aus Münster) fest, dass sich in der Emscherniederung Erz befand. Das Erz befand sich direkt unter der Rasendecke und kam nach Oben; es wurde "Raseneisenstein" genannt. Von Wenge beschloss eine Eisenschmelze zu bauen. Ein langwieriges Verfahren, denn die zahlreichen Fürsten und Bischöfe, die durch die deutschen Kleinstaaten ihr Wesen treiben konnten, hielten überall die Hand auf. |
![]() Sumpflandschaft und Franz Ferdinand Domherr von Wenge. Gründer des ersten schwerindustriellen Unternehmens im Ruhrgebiet, der "St. Anthony Hütte" in Osterfeld |
Die Schürfrechte wurden 1741 vergeben, aber erst im Jahre 1757 konnte mit dem Bau der "Antonyhütte" begonnen werden. Zur Erzschmelze musste Holzkohle aus dem Fernewald benutzt werden, Koks war noch unbekannt. Die Hütte hatte viele Schwierigkeiten zu umschiffen, teils Materialmangel teils Unfähigkeit der Pächter oder Betriebsleiter. Die Hütte wurde 1791 an die Äbtissin von Essen verkauft. |
![]() ![]() Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen ![]() Die GHH in Oberhausen |
Hüttenmeister Eberhard Pfandhöfer war bis 1783 Pächter der Antonyhütte.
Nach dem die GHH 1782 gegründet wurde, übernahm
er diese Hütte. Er wollte aber unbedingt eine Hütte in Sterkrade, die Erlaubnis zum Bauen erhielt er 1781. Die 1782
dann gebaute Hütte bestand aus einem Hochofen und einem Windofen. Da auf der Lipper Heide ebenfalls Eisenerz entdeckt
wurde, kam die 3. Hütte "Neu-Essen" hinzu. Aber drei Hütten nebeneinander erwies sich als zu unwirtschaftlich. Deshalb
schlossen sich die drei Hütten am 5. April 1810 zusammen. Am 1. Januar 1873 wurde aus der "Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen" der "Aktienverein Gutehoffnungshütte". Eisenerz wurde bisher immer noch mit Holzkohle geschmolzen. Erst ca. 1850 wurde Koks erfunden. Nun konnten wirkliche Hochöfen gebaut werden. Rechtzeitig, um z.B. den gewaltigen Bedarf an Eisenbahnschienen zu befriedigen. Die Anthonyhütte wurde 1843 stillgelegt und 1876 geschlossen. Das Siemens-Martin-Verfahren zur Stahlerzeugung wurde bei der GHH im Jahre 1879 eingeführt und 1882 wurde auf das Thomasverfahren umgestellt. Die Belegschaft der GHH wuchs von 10 000 (1894) auf 30 000 (1914) an. Die Familie Krupp hatte auch ihre Finger in der GHH. Krupp war schon 1587 eine alteingesessene Familie in Essen. Mit Geldern der Familie Krupp baut Pfandhöfer die Eisenhütte, bekommt aber finanzielle Probleme und flieht 1799 nach Holland. Die Witwe Helene Amalie Krupp ersteigert die Hütte und verkauft diese 1808 weiter an Jacobi, Haniel und Huyssen. |
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