www.schoene-aktien.de

Antiquariat alte historische Aktien
Neusitzer Str. 2 c
D-91607 Gebsattel
Deutschland

Thyssen Krupp - Deutsche Legenden
Die Thyssen-Story

Logo August Thyssen
August Thyssen gründet am 1. April in Mülheim/Ruhr die Firma "Thyssen & Co."
Button Zur Vergroesserung
Aktie
Bestell-Nr.: DM265
Button Preisliste
Joseph Thyssen
Joseph Thyssen, 1900
Button Zur Vergroesserung
1883 Seit 1883 erwirbt August Thyssen Anteilscheine (Kuxe) der "Gewerkschaft Deutscher Kaiser"
1891 Die beiden Thyssenbrüder besitzen die Anteilmehrheit der "Deutscher Kaiser". Im neuen Stahlwerk in Hamborn/Duisburg findet der erste Stahlabstich statt.
Beide Ereignisse gelten als Gründungsjahr des Thyssen-Konzerns.
1895 Thyssen will ein integriertes Hüttenwerk. Die "Deutscher Kaiser" baut ein Hochofenwerk. In den folgenden Jahren kauft oder gründet Thyssen solche Firmen, die in seinen vertikalen Verbund von der Kohle zum Stahl passen.
In Bruckhausen wird ein Thomas-Stahlwerk gebaut, um unabhängig vom Schrottmarkt auch Stahl aus phosphorreichen Erzen erzeugen zu können.
Thyssen
Bandeisenwalzwerk, Mühleim, 1896
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Postkartenansicht, Thomas-Stahlwerk, 1900
Button Zur Vergroesserung
1896 Der Bau eines Bandeisenwalzwerkes wird beschlossen. Wegen Arbeitskräfte- und Wohnraummangels wird die Fabrik aber nicht in Duisburg, sondern in Dinslaken gebaut. Thyssen
Bandeisenwalzwerk, Dinslaken, 1912
Button Zur Vergroesserung
1906 Thyssen baut eine eigene Handelsschifffahrt auf, um den erhöhten Bedarf der Hamborner und Meidericher Hochöfen kostengünstig auf dem Rhein transportieren zu können. Hierzu wird das Transportkontor "Vulkan GmbH" gegründet. Thyssen
Werkhafen Schwelgen, 1907
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Erzverladestation in NikolajewRussland, 1914; die Krananlagen waren so gebaut, dass gleich zwei nebeneinander liegende Schiffe beladen werden konnten.
Button Zur Vergroesserung
1910 Ein neues Stahlwerk wird in Hagendingen/Lothringen gebaut. Diesmal nicht unmittelbar neben Kohleflözen, sondern neben Erzlagerstätten. Nach dem Ende des Weltkrieges I wird das Stahlwerk durch Franzosen enteignet. Thyssen
Produktionanlagen von Thyssen in Hagendingen
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Stahlwerk Hagendingen
Button Zur Vergroesserung
1911 Thyssen braucht Arbeitskräfte im Ruhrgebiet.
Für die 15 000 Arbeiter werden 9 000 Wohnungen gebaut.
Thyssen
Wohnsiedlung Emschergrund, 1911
Button Zur Vergroesserung
1912 Thyssen gründet Niederlassungen im Mittelmeerraum. Die Frachter können auf dem Weg zu den russischen und indischenErzgruben hier eigene Kohle laden oder gar Fracht für Dritte aufnehmen. Dadurch wird eine Senkung der Betriebskosten erreicht.
1913 Die "Deutsch-Überseeische Handelsges." wird gegründet, mit einer Niederlassung in Buenos Aires/Argentinien. Es werden Eisenwaren nach Argentinien verschifft und auf dem Rückweg Getreide nach Europa.
1914 Während des Weltkrieges I wurden Rüstungsgüter hergestellt. Bedingt durch den Einsatz der Männer als Soldaten, mussten nun auch Frauen an die Hochöfen. Thyssen
Frauen am Hochofen, 1918
Button Zur Vergroesserung
1919 Nach dem Weltkrieg I kamen Bestrebungen auf, die Stahlindustrie und den Bergwerkssektor zu sozialisieren. Deshalb firmiert 1919 die "Deutscher Kaiser" nun als "August Thyssen Hütte". Der Bergbau wird ein selbständiges Unternehmen - die "Gewerkschaft Friedrich Thyssen".
Alle Auslandsbeteiligungen gehen verloren.
1926 Durch den Tod von August Thyssen erben beide Söhne Fritz und Heinrich.
Während Krupp sich weigert in die "Vereinigte Stahlwerke AG" einzutreten, tut dies Thyssen. Ebenfalls nicht eintreten tun: Hoesch, Mannesmann, Klöckner. Fritz Thyssen wird Aufsichtsratsvorsitzender der "Vereinigte Stahlwerke AG". Der Thyssen-Anteil beträgt 26 %.
Thyssen
August Thyssen stirbt am 4.4.1926 auf seinem Schloss Landsberg
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Vereinigte Stahlwerke AG
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Beteiligungsverhältnisse, 1926
Button Zur Vergroesserung
1945 Im Weltkrieg II wird die Thyssenhütte 96-mal von amerikanischen und britischen Bombern angegriffen. Am 22. Januar kommt das Aus. Über 50 % der Werksanlagen sind zerstört - und was davon noch übrigbleibt, das wird danach von Engländern demontiert. Thyssen
bombardiertes Siemens-Martin-Stahlwerk in Bruckhausen, Januar 1945
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Gussstahlwerk, zerbombt
Button Zur Vergroesserung
1949 Ab dem 16.10.1947 soll die Thyssenhütte auf britischen Erlass hin demontiert werden. Es gab massive Proteste - ohne Erfolg. Erst mit dem "Petersberger Abkommen" vom 22.11.1949 endete die Demontage. Thyssen
Protest gegen Demontage
Button Zur Vergroesserung
Thyssen
Was nach der Demontage noch übrigblieb
Button Zur Vergroesserung
1973 Die "Rheinstahl AG" wird erworben. Thyssen
Produktionsstandorte der Rheinstahl, 1964
Button Zur Vergroesserung
1997 Die Stahlbereiche von Krupp und Thyssen fusionieren am 1. September Krupp-Thyssen
Button Zur Vergroesserung
1999 Am 17. März fusionieren Krupp und Thyssen komplett und formen die "Thyssen Krupp AG".
Die Logos von Thyssen
Thyssen
Der Rheinstahlbogen auf der Hannover-Messe, 1955
Thyssen
Thyssen übernimmt am 12.1.1976 den Rheinstahlbogen als Firtmenlogo
Krupp-Thyssen
Fusion Thyssen und Krupp
Linie
Copyright © 2003-2010 Antiquariat "Schöne Aktien" für alte historische Wertpapiere und Aktien
Copyright der Bilder bei ThyssenKrupp AG
Home Home