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VGT - vom Tonbergbau zur Fenstertechnik

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Das Unternehmen produzierte Kunststoffprodukte (z.B. Fenstersysteme) war in den Bereichen Spritzguss und Oberflächentechnik (Lackieren,Emaillieren) aktiv und in der Extrusionstechnik.
Die Anfänge der VGT gehen bis 1887 zurück. Damals fusionierten mehrere nordhessische Tonbergbaubetriebe zur "AG Vereinigte Grossalmeroder Thonwerke".
1999 trennte sich VGT von den letzten Tonaktivitäten.
Sitz der Gesellschaft war Kassel. Für 6.2 Mill. € wurden Aktien ausgegeben. Davon hielt Ulrike von der Helm.-Heller 13,9 % und Detmar Heller 61.4 %.
Bild Seit 2001 kämpft die VGT ums überleben, im Jahre 2002 betrug der Velust über 30 Miull. € und das bei 65 Mill € Bankschulden. Zusätzlich drückten 10 Mill € Pensionszusagen auf die Kasse, die aus der Keramikzeit stammten.
Der Vorstand dachte deshalb zur Verbesserung an den Teilverkauf der Extrusionstechnik (Theysohn-Gruppe in Salzgitter). Die Gruppe beschäftigte 370 der insgesamt 1050 Mitarbeiter der VGT und steuerte 40 % des Konzernumsatzes bei (2001. 155 Mio €).
Die restlichen Beteiligungen und Töchter an Widmer + Ernst (Bad Hersfeld), Polycom (Kassel) und Plus-Plan (Bebra) sollten nicht veräussert werden.
Besonderes Sorgenkind ist die Plus-Plan, die 300 Mitarbeiter beschäftigte.
Ebenfalls zum VGT-Konzern gehörten die Heller Bauelemente Bebra GnbH und die Dresdner Fensterbau.
Bild Bild Die Heller Bauelemente Bebra wurde 1964 gegründet mit Sitz in Korbach. Das Unternehmen produziert Türen, Fenster und Rolladen. 1998 wurde es Tochter der Plus-Plan und gehörte damit zur VGT.
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Die Dresdner Fensterbau GmbH wurde 1991 mit 30 Mitarbeitern auf dem Gelände des Dresdner Flughafens gegründet.
500 Fenstereinheiten verlassen täglich die 4 800 qm grosse Fertigungshalle.
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Widmer+Ernst
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Plus Plan
Die Widmer+Ernst beschäftigt 85 Mitarbeiter und wurde 1973 gegründet. Seit 1997 gehörte es der VGT-Gruppe an. Die Firma produzierte und errichtete Anlagen für die Lackierung oder Emaillierung von Metall- und Kunststoffwerkstoffen.
Die VGT-Industrie stellte am 28.2.2003 den Antrag auf Insolvenzverfahren. Dies bezog sich nur auf die VGT-Holding, und nicht auf die operativ tätigen Töchter wie die Plus Plan, Widmer+Ernst, Polycom sowie Teile der Theysohn-Gruppe.
Allerdings hat die Plus Plan nun auch einen Insolvenzantrag gestellt.
Grund war die schlechte Auftragslage und die hohe Verschuldung.
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